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Ein kleines Lebenszeichen – mit einer kleinen Bitte

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Niemals hätte ich gedacht, diese Zeilen schreiben zu müssen. Doch die letzten Wochen haben gezeigt, dass sich viele Dinge ganz schnell ändern können. So auch bei mir. Corona hat alle im Griff, den einen mehr den anderen weniger und viele schlagen sich plötzlich mit Problemen herum, die vorher gar nicht abzusehen waren.

Wenn plötzlich alles anders ist

Vor allem die Künstlerbranche trifft es schwer und bis heute (nach vier Wochen) ist von den Behörden keine Verbesserung in Sicht. Somit stehen viele vor dem Nichts. Wie auch ich. Als selbständige Künstlerin hat man es eh schon schwer, doch man hat gelernt, sich mit der Situation zu arrangieren. Das beste draus zu machen, um einen Lebenstraum zu leben. Mit der Schließung von Theatern und die Absage von Veranstaltungen ist das inzwischen nicht mehr möglich. Der Begriff Überlebenskünstler ist nun noch treffender als zuvor, denn viele der sogenannten staatlichen Hilfen sind für kleine Soloselbstständige gar nicht anwendbar. Sie rutschen einfach durch das Raster, obwohl immer wieder lautstark darauf hingewiesen wird. Ohne Ergebnis.

Und auch ich hatte lange gehofft, dass der Spuk bald ein Ende nimmt und ich wieder arbeiten gehen kann. Doch inzwischen ist es nicht absehbar, wann wirklich wieder damit zu rechnen ist. Selbst wenn ich in anderen Berufen arbeiten würde, ist es fast aussichtslos, nach all der Zeit wieder Fuß zu fassen. Somal ich nicht die einzige bin. So bleibt mir, wie vielen anderen meiner Branche auch, nur die Möglichkeit andere Wege einzuschlagen. Bis jetzt ist mir meine Website noch geblieben, bei der ich die Möglichkeit hätte, jede Seite mit Werbung zu zupflastern oder über Instagramm Rabttcodes zu verteilen, wie jeder normale Influencer auch. Doch ich bin weiterhin der Meinung, dass das nicht zu mir passt, selbst wenn es sich bei meinen Zugriffszahlen mehr als lohnen würde. Bis jetzt habe ich immer für alles hart gearbeitet, nur selten hatte ich Unterstützung. Allein in den letzten sieben Jahren habe ich zwei Mal bei Null angefangen, wenn es so weiter geht dann steht mir ein drittes Mal bevor. Auch wenn dieses Mal der Einstieg leichter sein dürfte. Doch bis dahin muss ich erst einmal kommen.

Für mich bedeutet diese Krise nicht nur den Arbeitsverlust und damit keine Einnahmen, sondern auch eine seelische Belastung, die ich kaum noch kompensieren kann. Mich macht das alles verrückt, Panikattacken und Schlafmangel gehören inzwischen zu meinem Alltag. Wer meine Vorgeschichte auf dieser Seite verfolgt hat weiß warum. Es sind etliche Blogbeiträge vorbereitet und warten eigentlich nur noch darauf, ausgearbeitet und veröffentlicht zu werden, doch im Moment bin ich nicht im Stande dazu. Der Kopf ist einfach mit anderen Dingen beschäftigt und ich wünschte ich könnte es ändern. Das ich wieder die Möglichkeit habe durchzuatmen. Zu Leben statt zu überleben.

Wie ihr meine Arbeit und meine Seite unterstützen könnt

Anfang des Jahres habe ich ja schon mal davon gesprochen, einen Unterstützer-Button auf der Seite einzuführen, das habe ich inzwischen auch in die Tat umgesetzt. Alle Infos zu dieser und weiterer Möglichkeiten der Unterstützung findet ihr hier: Diesen Blog unterstützen. Ich bin jedem dankbar, der mich auf diesem Wege unterstützt, sodass ich auch in den nächsten Jahren weiterhin anderen Menschen auf ihrem Weg helfen kann.

3 Kommentare

  1. Ach Stella, ich weiß einfach wie glücklich ich sein kann bei dem Ganzen keine wirtschaftlichen Einschränkungen zu haben und denke an die vielen die gerade eine große Not haben. Wie Du schreibst ist es auch Deine Berufsgruppe, die wir doch alle mögen, um uns in Kurzweil zu vergnügen. Also erstes hab ich Dich lieb, weil Du einfach als Mensch liebenswert bist und zweitens möchte ich auch nach Corona noch die Künste genießen können. Ich bin auch dankbar das es Menschen wie Dich gibt. Sieh es also als sowas wie Payback

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