Mein Leben

SSWW 2014 – Tag 6: Endspurt!

Nur noch ein Tag bis zur Show! Und es war noch so viel zu tun, zu proben und zwischendurch noch Anproben, Fernsehauftritte und Interviews. Miss zu sein ist ein wahrer Fulltime Job.

Am Morgen ging es nach dem Frühstück wieder zum Styling und gleich danach ins Fernsehstudio, dieses Mal aber mit allen Super Sireynas. Eine letzte Vorstellrunde, eine letzte Live-Präsentation.

vorletztertag-imstudio

interviewJede von uns wurde noch einmal zu verschieden Themen befragt und konnte noch einmal Werbung für sich machen. Auch wenn die Entscheidung am Ende von einer Jury gefällt wird, konnte es nicht schaden ein paar Fans um sich zu versammeln. Am Ende gab es dieses Mal einen leckeren Drink in einer Kokusnuss. Wie auch gestern, blieben wir noch Gäste der nachfolgenden Sendung. Die Super Sireynas waren ständig und überall Thema.

Nach dem Fernsehstudio gab es ein großes Essen in einem philippinischen Restaurant. Unsere Gastgeber wollten uns mit landestypischen Speisen verwöhnen und liesen eine Menge verschiedener Speisen auffahren. Ich hätte nie gedacht, dass die Mädels so viel essen können! Und zwischendurch immer wieder Fotos mit Gästen und Besuchern, die uns aus dem Fernsehen kannten. Ein großer Spaß.

letztes-essen

Frisch gestärkt ging es danach wieder ins Tanzstudio. Ein kleines Fernsehteam begleitete uns bei den Proben, das YoutubeVideo gibt es hier:

Gegen neun ging es wieder ins Fernsehstudio zu den Proben auf der großen Bühne und den Proben der Talentrubrik. Ich durfte anfangen und bekam super süße und nette Tänzer, die mit mir die Choreographie durch gingen. Ich gewöhnte mich zum Glück schnell an die neuen Schritte, da ich ja immer wieder meine Katy vom Theater im Kopf hatte. Hier war aber eben die Bühne größer und mein Lied viel länger. Aber ich hatte einen tollen Lehrer und innerhalb einer Stunde waren wir mit den Proben durch. Wir hatten dann ein bisschen Zeit, die damit genutzt wurde in einem kleinen Studio die Off-Texte für die Sendung einzusprechen. Und dann hieß es wieder warten, während die Technik die Projektionen einstellte und andere Tänzer ihre Schritte probten.

Gegen 23 Uhr konnten wir dann endlich das Opening proben. Es gab immer wieder kleine Unterbrechungen, wir starteten noch einmal von vorn, dannn noch einmal, und noch einmal. Zwischen durch gab es kleine Proben zum Ablauf der Show und der einzelnen Rubriken und dann wieder zurück zum Opening. Irgendwann merkte die Choreografin, dass die Konzentration bei uns immer mehr nachlies. Sie machte einen kurzen Break und lies die Tänzer Freestyle tanzen zur Auflockerung. Was für ein Spaß und willkommene Abwechslung. Diese ganze Freude und Spaß kannte ich nicht, auch nicht diese Zusammengehörigkeit, und irgendwie schoßen mir die Tränen in die Augen vor so viel Glück und Emotionen. Hat aber niemand gesehen. Dann ging es sofort ohne meckern weiter. An diesem Tag wurden wir ziemlich gefordert. Nachts gegen 1:30 Uhr hatten wir es dann endlich auch geschafft und fuhren wieder zurück zum Hotel. Ich muss echt sagen ich war beeindruckt von all dem und wie es ablief. Es war schon spät und alle waren müde, aber jeder war konzentriert bei der Sache und niemand tanzte aus der Reihe. Eine Sache die ich in Deutschland ziemlich vermisse.

Weiter mit Tag 7, Teil 1

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