Mein Leben

Meine inneren Dämonen – Der Kampf mit sich selbst

Wie Depressionen das Leben verändern

Meine Follower auf Instagram haben es schon mitbekommen, meine Freunde und Familie wissen es schon eine Weile und da ich hier auf meiner Website mit allem was mich betrifft eh offen umgehe, will ich es euch auch nicht vorenthalten: Ich hab Depressionen! Nun wird der eine oder andere sagen, jeder hat mal Depressionen und einen schlechten Tag, was ja auch stimmt. Aber mich quälen meine inneren Dämonen inzwischen schon seit über zwei Jahren. Am Anfang immer mal wieder, nun seit Monaten in immer kürzer werdenden Abständen, manchmal auch am Tag innerhalb kürzester Zeit. Seit zwei Wochen ist nun auch bestätigt, was ich schon lange geahnt habe: Mittelschwere Depressionen, mit der Tendenz zu schweren. Viele werden nun erstaunt sein, denn ich habe es mir selten anmerken lassen. Meine Arbeit auf der Bühne hat mich gelehrt, eine Maske aufzusetzen und nichts nach außen zu tragen. Doch selbst das ist mir in den letzten Wochen nicht mehr gelungen. Trotzdem haben es nur sehr wenige durchschaut, aber allein das hat mir gezeigt, das ich Hilfe brauche. Denn allein die tröstenden Unterhaltungen mit Freunden (Denen ich sehr dankbar bin, weil ich weiß wie anstrengend es sein kann) und das ewige „Alles wird gut!“ helfen nicht mehr. Gerade der Alles-Wird-Gut-Spruch bewirkt inzwischen das komplette Gegenteil in mir. Die letzten zwei Monate hab ich ziemlich gekämpft, meine freien Tage oft im Bett verbracht. Oft mit Tränen. Inzwischen muss auch ich einsehen, ohne professionelle Hilfe geht nichts mehr. Die ersten kleinen Schritte in diese Richtung sind gemacht …

Sicher wird es nun Fragen geben, ob ich weiß woher und warum. Ich weiß es. Und ihr könnt beruhigt sein, es hat nichts mit meinem Weg zu tun, den ich eingeschlagen hab. Da ist alles in Ornung und ich bin mehr als glücklich damit. Auf mehr werde ich nicht eingehen, auch wenn die Fragen kommen sollten. Ich denke viele werden nun besser die Geschichten verstehen, die ich in den letzten Monaten verfasst habe. Sie sind zu so etwas wie meine Theraphie geworden. Ich hab mir da alles von der Seele geschrieben, so gut es ging. Mir geht es jetzt hierbei auch nicht darum um Mitleid zu erhaschen, sondern ich will zeigen, dass scheinbar fröhliche Personen, genauso mit ihren Dämonen zu kämpfen haben. Manche mehr, andere weniger …

Natürlich werde ich versuchen euch weiterhin auf dem Laufenden zu halten, auch wenn es nicht gerade ein positives Thema ist.

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