Bühne

Als Katy auf dem „QueerBoot“

Auch wenn es die letzte Party auf dem „QueerBoot“ war, so war es für mich eine großartige Gelegenheit.

Keine Ahnung warum, aber anscheinend gehe ich nur auf Partys, die zum letzten Mal stattfinden. Ich war auf der letzten Gender Change Party, die letzte Gegenwind, die letzte Genderparty. Und nun auf dem QueerBoot, welches zum letzten Mal ablegen sollte. Ich hatte schon mehrere Versuche gestartet das Boot zu besuchen und durch die Anfrage von Denise hatte ich nun endlich die Möglichkeit das zu tun und gleich noch die perfekte Gelegenheit meine Katy Perry auch mal einem anderen Publikum zu präsentieren. Zwei Fliegen mit einer Klappe. Und daraus wurden drei, denn Sheila Wolf sollte ebenfalls dort auftreten und wir wollten uns seit Ewigkeiten mal treffen. Vom Theater hatte ich auch frei vekommen. Also alles perfekt.

Bei Zeiten ging es los mit dem Bus nach Berlin, gleich ins Hotelzimmer und langsam ans Schminken. Wirklich sehr langsam, ich hatte alle Zeit der Welt bis ich abgeholt werden sollte. Dann ging es endlich los und ich freute mich so viele Mädels nach neun Jahren mal wieder zu sehen. Eine Ewigkeit. Doch alles war so, als hätte es diese riesen Pause nie gegeben. Sheila war auch bereits schon da und zusammen mit einem Sänger waren wir die einzigen Acts an diesem Abend.

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Ein von Sheila Wolf (@sheilawolf) gepostetes Foto am

Natürlich durfte das obligatorische Selfie von uns nicht fehlen. Insgesamt hatte ich an diesem Abend drei kurze Auftritte, eröffnete das Programm und schloß es ab. Etwas ganz besonderes für mich, nach all den Jahren im Theater mal wieder allein auf der Bühne zu stehen. Ein tolles Gefühl!

Es war mich ein fantastischer Abend, obwohl es ja Arbeit war. Aber einmal wieder sich selbst auszuprobieren und neue Dinge zu versuchen ist eine Sache, die ich schon lange nicht mehr getan habe und die mir sehr gut getan hat. Das schreit auf jeden Fall nach einer Wiederholung. Trotzdem hatte ich noch genügend Zeit an dem Abend neue Leute kennenzulernen und viele interessante Gespräche zu halten. Irgendwann gegen 1:00 Uhr war ich dann im Hotel zurück, tot aber glücklich!

Vielen Dank an Denise Van de Hoven, Pricilla Lay und Sheila Wolf, denen ich diesen grandiosen Tag zu verdanken hab!

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